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Fragen und Antworten

An wen kann ich meine Initiativbewerbung richten?

Schon jetzt können Sie sich bei DONG Energy initiativ auf diverse Stellen bewerben. Schicken Sie einfach Ihre Bewerbungsunterlagen zu Händen von Frau Kliesch an folgende Adresse:

DONG Energy
Frau Nina Kliesch
Teglholmen
A.C. Meyers Vænge 9
2450 København SV
Dänemark.

E-Mail: ninak@dongenergy.dk

Braucht die Region ein Kraftwerk wie das geplante in Lubmin?

Die Region Ostvorpommern braucht das geplante Kraftwerk. Durch das Kraftwerk werden Arbeitsplätze geschaffen. Bis zur Fertigstellung des Werkes werden etwa 1500 Menschen eine Beschäftigung finden. Nach Inbetriebnahme werden etwa 140 Fachkräfte einer Arbeit im Werk nachgehen. Indirekt werden durch benötigte Zuliefererarbeiten weitere 200 Arbeitsplätze entstehen.

Zudem wäre z.B. eine Zusammenarbeit mit dem Greifswalder Technologiezentrum Vorpommern denkbar, was der Universitätsstadt positive Impulse geben würde.

Außerdem wird die Kommune von der Gewerbesteuer DONG Energys mit Sitz in Rubenow profitieren und Einnahmen für weitere Investitionen, wie z.B. für den Tourismus, nutzen können.

Der Vorteil des Energiemixes und was hierbei für ein Kohlekraftwerk spricht.

Grundsätzlich besteht die Zukunft einer stabilen Energieversorgung darin, dass sämtliche Energieträger genutzt und gemeinsam in einem Energiemix eingesetzt werden. Hierzu zählen zunehmend regenerative Energien wie Wind- und Solarenergie, aber auch die konventionelle Energieerzeugung muss ihre Aufgabe bei der Versorgung der Bevölkerung und der Industrie erfüllen.


Der Energiebedarf in Deutschland ist viel zu hoch, um ihn zum jetzigen Zeitpunkt allein durch erneuerbare Energien decken zu können. Daher sind Steinkohlekraftwerke als drittgrößter Energieträger in Deutschland unverzichtbar, zumal der bestehende Energiebedarf weiter steigen wird. Kohle bedeutet also Versorgungssicherheit.


Kohlekraftwerke sind in der heutigen Zeit hocheffizient und bezüglich der Umweltverträglichkeit auf einem hohen Standard. Die gesetzlichen Vorgaben, z.B. aus der 13. Bundesimmissionsschutzverordnung (BimSchV), setzen hohe Anforderungen an den Anlagenerrichter bzw. –betreiber. Die Einhaltung dieser Anforderungen ist von Seiten DONG Energys selbstverständlicher Bestandteil der Anlagenplanung.


Neben den nationalen Vorgaben haben sich Unternehmen auch an europäischen Maßstäben zu orientieren, welche beispielsweise in den Standards über die „Beste verfügbare Technik“ definiert werden.

Welche Logistikanforderung benötigt das Kraftwerk?

Die An- und Ablieferung der Roh-, Hilfs- und Abfallstoffe wird vorwiegend per Schiff erfolgen. Vergleichsweise geringe Mengen sollen auf dem Landwege transportiert werden. Im Rahmen der Genehmigungsplanung wurde ermittelt, dass 11 Schiffe, 50 Lkw sowie 30 Zugwaggons pro Woche benötigt werden.

Welche Vorteile hat Lubmin als Kraftwerksstandort?

Der vorgesehene Kraftwerksstandort befindet sich im westlichen Teil des Bebauungsplanes Nr. 1 „Industrie- und Gewerbegebiet Lubminer Heide“ und zeichnet sich durch optimale Bedingungen für die Ansiedlung eines Großkraftwerkes aus.

Im Folgenden sind die aus Sicht des Unternehmens entscheidenden Vorteile genannt:

  • Einspeisemöglichkeiten in das Höchstspannungsnetz
  • ausreichendes Wasserangebot zur Kühlung
  • Möglichkeit der Erlangung der baurechtlichen Voraussetzungen (B-Plangebiet mit gesicherten Industrieflächen)
  • nutzbare Transportinfrastruktur zur Ver- und Entsorgung des Kraftwerkes
  • Synergien durch die nahegelegene Kohleinfrastruktur von DONG Energy in Dänemark
  • Hafenanbindung

Der Standort Lubmin wird im Landesentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern als landesweit bedeutsamer gewerblicher und industrieller Großstandort geführt.

Wie ist der Zeitplan für die Realisierung der Anlage?

Das Projekt Kraftwerke Greifswald schreitet mit großen Schritten voran. Ende 2007 erließ das staatliche Amt für Umwelt und Natur in Stralsund den Vorbescheid für die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit des Projektes. Damit wurde eine wichtige Hürde im Genehmigungsverfahren erfolgreich genommen. Im Frühjahr 2008 hat DONG Energy die Unterlagen für das Umweltgenehmigungsverfahren eingereicht. Im Oktober und November 2008 fand die öffentliche Erörterung statt, wo die Bevölkerung die Möglichkeit hatte, sich ein Bild über das Projekt zu machen. Der Beginn der Bauphase ist - vorbehaltlich der Genehmigungserteilung - für 2009 geplant. Im Laufe des Jahres 2013 wollen wir die Anlage in Betrieb nehmen.


Wie viele Arbeitsplätze werden geschaffen?

Durch umfangreiche Investitionen von DONG Energy in Mecklenburg-Vorpommern werden sowohl direkt als auch durch Zuliefererarbeiten indirekt Arbeitsplätze geschaffen. Bis zur Fertigstellung des Werkes werden etwa 1500 Menschen eine Beschäftigung finden. Nach Inbetriebnahme werden etwa 140 Fachkräfte einer Arbeit im Werk nachgehen. Indirekt werden durch benötigte Zuliefererarbeiten weitere 200 Arbeitsplätze entstehen.

Sie können sich auch bewerben.

Wie viele Haushalte können versorgt werden?

Das geplante Kraftwerk in der Lubminer Heide wird eine elektrische Leistung von ca. zweimal 800 Megawatt erbringen. Damit können etwa 1,5 Millionen Haushalte mit elektrischer Energie versorgt werden, was ca. einem Fünftel der Haushalte in den neuen Bundesländern entspricht.

Wie viele Mitarbeiter werden voraussichtlich aus der Region stammen?

Im Kraftwerk selbst werden immer qualifizierte Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen benötigt. Auch Kenntnisse der Region sind für eine Einstellung von Vorteil.

Für die Arbeitsplätze können sich Arbeitnehmer mit den entsprechenden Qualifikationen unabhängig ihrer Nationalität bewerben. DONG Energy ist bekannt für eine gleichberechtigte und soziale Personalpolitik. Zurzeit liegen DONG Energy bereits über 300 Initiativbewerbungen vor.

Am Bau des KKW waren sehr viele Fachkräfte beteiligt. Diese Qualifikationen werden auch beim Bau des Steinkohlekraftwerks benötigt. Daher ist damit zu rechnen, dass ein großer Teil der für DONG Energy arbeitenden Menschen aus der Region stammen wird.

DONG Energy wird sich um eine Zusammenarbeit mit dem lokalen Arbeitsmarkt bemühen, um die Voraussetzung für eine Beschäftigung von Arbeitskräften aus der Region beim Bau der Anlage zu schaffen.

DONG Energy wird das Projekt in verschiedene Bereiche aufteilen, sodass es bessere Möglichkeiten für lokale Betreiber geben wird, Aufträge zu erhalten. Auf diese Weise wird DONG Energy zur Beschäftigung und zur Entwicklung des lokalen Arbeitsmarktes beitragen.

Wie wird das Kraftwerk aussehen und wie wird es sich in das Landschaftsbild integrieren?

Entgegen vielen Befürchtungen wird vom Lubminer Strand aus das Kraftwerk nicht zu sehen sein. Von Rügen aus ist lediglich bei klarer Sicht die Silhouette des Kraftwerkes erkennbar. Hinzu kommt, dass die Höhe des Schornsteines von geplanten 150 auf 110 Meter reduziert wird. Die Höhe der Kesselhäuser beträgt nunmehr 85 statt 120 Meter. Auch farblich wird die Industrieanlage an die Umgebung angepasst. Schließlich hat Industriearchitektur einen wirklichen Reiz.

So wird intensiv an einer optimalen Gestaltung und einer naturnahen Farbgebung der Gebäude und Anlagen gearbeitet. Das DONG Energy-Kraftwerk im dänischen Avedøre hat aufgrund seiner außergewöhnlichen Bauweise sogar einen Architekturpreis gewonnen.


Wie wird die Auftragvergabe für Unternehmer ablaufen

Wir fordern lokale Unternehmen explizit auf, sich um Aufträge initiativ zu bewerben. Dadurch werden Flexibilität und Qualität garantiert.

Im Rahmen mehrerer Lieferantentage konnten sich Unternehmen der Region bereits über die bestehenden Möglichkeiten informieren. Dabei hat sich herausgestellt, dass in der Region Ostvorpommern ein großes Interesse an unserem Projekt besteht.

In Anlehnung an unsere Kaufpolitik werden längere Verträge für die öffentliche Ausschreibung verwendet. Darüber hinaus verfolgen wir beim Kauf von Gütern und Services eine Reihe von Ethikstandards, die im „Global Compact“ der Vereinten Nationen festgehalten sind und in die jeder Zulieferer einwilligen muss.


Wie wird sich die Lärmsituation verändern?

Im Rahmen der Anlagenplanung war die Betrachtung der Lärmsituation ein wesentlicher Bestandteil. Durch eine optimierte Gestaltung der Gesamtanlage und des Fahrverkehrs ist es möglich, die geltenden Immissionswerte weit zu unterschreiten.

Liegen die Immissionen sechs Dezibel (dB(A)) oder mehr unter dem Immissionsrichtwert, ist die Anlage nach den gesetzlichen Vorschriften irrelevant, d.h., durch die Anlage wird der Lärmeindruck in Lubmin nicht erhöht.

Eine Gefährdung des Status als Kur- oder Erholungsort ist für die relevanten Gemeinden aufgrund der zu erwartenden Lärmsituation nicht zu erwarten.

Wie wird sich die Wasserqualität verändern?

Durchlaufkühlung ist bei hinreichend großen Wassermengen Stand der Technik. Das Kraftwerk benötigt maximal 246.000 m3/h Kühlwasser bei einer Aufwärmspanne von maximal 8 °C. Werden zusätzlich die GuD-Werke errichtet, sind es maximal 451.000 m3/h mit einer maximalen Aufwärmspanne von 7,55 °C.

Berücksichtigt man den natürlichen Wasseraustausch im Bodden und den Zufluss durch die Kraftwerke, würde sich im schlimmsten Fall eine Temperaturerhöhung von 0,75 °C errechnen lassen. In der Realität wird es – abgesehen von lokalen Erwärmungen, deren Lage sich aber strömungs- und windbedingt ständig ändert – noch weniger sein.

Das frühere KKW benötigte im Übrigen ca. 352.000 m3/h mit einer Aufwärmspanne von 10 °C. Das entspricht in etwa dem gleichen Wärmeeintrag. Messungen haben damals keine signifikante Temperaturerhöhung nachgewiesen.

Da es keine signifikante Erwärmung des Boddens geben wird, sind wir überzeugt, dass es auch durch diese Faktoren keine Auswirkungen auf die Anerkennung des Lubminer Seebadstatus geben wird.

Wird sich die Luftqualität verändern?

Entsprechend der geltenden Gesetzgebung sind die Errichtung und der Betrieb des geplanten Kraftwerkes genehmigungspflichtig, derartige Genehmigungsverfahren sind an feste Regeln gebunden. Die Grundlage dafür liefert das Bundesimmissionsschutzgesetz (BimSchG) mit seinen Verordnungen. Im BimSchG ist geregelt, dass für komplexe Anlagen ein formelles Verfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung notwendig ist. Wie das Verfahren im Einzelnen abläuft, ist in der 9. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) geregelt. Die 13. BISchV enthält die Vorgaben zu den Emissionsgrenzwerten, die Kohlekraftwerke in Deutschland einhalten müssen.


Eine positive Entscheidung über unseren Genehmigungsantrag setzt voraus, dass wir alle zutreffenden Umweltstandards einhalten. Insofern ist die immer wieder geäußerte Sorge, von der geplanten Anlage gingen erhebliche Auswirkungen für Luft oder Boden aus, unbegründet. Mehr noch: Die Anlage wird über einen hohen Wirkungsgrad und im Ergebnis einer modernen Abgasreinigung über niedrige Emissionswerte verfügen, die deutlich unter denen der 13. BImSchV liegen.

Woher kommt die für das Kraftwerk benötigte Steinkohle?

Die Steinkohle, die DONG Energy in seinen Kraftwerken in Dänemark verstromt und die auch in Zukunft am Standort Lubmin verstromt werden wird, wird importiert. Die Kohle wird aus Ländern wie Kolumbien, Südafrika oder Australien auf umweltverträgliche Art und Weise per Schiff nach Deutschland importiert. Beim Einkauf des Energieträgers Kohle müssen wir in Europa zunehmend mit den asiatischen Staaten konkurrieren, sodass der Marktpreis bestimmt, zu welchen Teilen die Kohle aus welchem Land stammen wird. Ein großer Vorteil des Energieträgers Kohle ist seine Verfügbarkeit unabhängig von festgelegten politischen Systemen und Preisen. Das garantiert schließlich stabile Preise für den Endverbraucher.

 
  • Kraftwerke Greifswald GmbH & Co. KG
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  • Latzower Straße 1
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  • D-17509 Rubenow
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  • Tel +49 0383 5 44 3731
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  • kraftwerkegreifswald@dongenergy.de
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